Freitag, 16. Juni

Positiv, positiv... negativ!

Der Mensch, der diese großen Worte sagte, Kiev Stingl, hat anscheinend noch ein Lieder aufgenommen, die ich zumindest bis jetzt noch nicht kannte. Diese Werke des größten deutsche Dichters aller Zeiten können auf dieser Seite angehört werden.

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Deutsche Frauen, deutsches Bier. Schwarz-rot-gold, ich steh' zu dir!

Wagner ist mal wieder Avantgarde und schreibt einen Liebesbrief an Deutschland. Ist ja auch dringend angebracht, jetzt wo wir wieder etwas haben, worauf wir stolz sein können: 1:0 gegen Polen gesiegt und vor allem die Vorrunde überstanden.

Mittwoch, 7. Juni

Günther Beckstein für Deutschland!

Günther Beckstein ist schon ein witziges Kerlchen. Vor allem sagt er immer sehr viel Lustiges, wie etwa heute im DLF in der Sendung "zur Diskussion" in etwa:
1.) Ob wir Sicherheit bei der Weltmeisterschaft brauchen? Diese Frage stellt sich doch gar nicht, wenn man daran denkt, was 1972 ganz in der Nähe des Eröffnungsspiels passiert ist, den größten Terroranschlag in der Geschichte des Sports: den Mordanschlag auf die Olympischen Spiele.
2.) Wir dürfen nicht zurückstehen beim Kampf gegen den internationalen Terrorismus und den Islam.

Wenn es jemand im DLF-Podcast hören will, es war seine erste Wortmeldung.

Montag, 22. Mai

Erkenntnisse

1.) ALDI hat seinen Käse in ein neues Käse-Kühlregal geräumt. Ich kam gar nicht mehr klar und hätte es fast nicht geschafft, ein Päckchen Aufschnitt zu kaufen, zumal dieser jetzt da liegt, wo vorher (im alten Regal) der Joghurt oder sowas stand.

2.) Eine Holzbiene ist mir heute den Rücken hochgekrabbelt ohne dass ich es bemerkt habe. Als ich sie angelangt habe, hat sie aber nichts gemacht. Sie wollte noch nicht mal stechen geschweige denn wegfliegen. Sie liegt wohl im Sterben. Ich habe sie mal eingesperrt um meiner Insektensammlung das erste Exemplar hinzuzufügen.

3.) Begriffe in der Mathematik sind wirklich viele deutsch. Da merkt man doch, dass die Mathematik mal fest in deutscher Hand war (nachdem sie aus Indien hierher kam). Schade, dass dies heute nicht mehr so ist.

Freitag, 19. Mai

Anglezismen im DLF

Da kommt ein Bericht über Premiere, die die Übertragungsrechte für den Fußball im Internet erworben haben und der Premiere-Mensch labert irgendwas von "dem 3. Release des Fernsehen" und "IP TV". Der berichtende Journalist will diesen exzessiven Gebrauch von Angelezismen ein wenig geraderücken und spricht danach davon, dass Premiere diesen Weg vom echten zum Computer-Fernsehen nur "Schritt bei Schritt" gehen kann. Schade, eigentlich gut gemeint...

Mittwoch, 19. April

Der Kapitalismus schlägt zurück

Tolles Feature an Ostern im DLF gehört:

Schöne neue Akustik.

Gibt es nichts, was das Bild trüben könnte? Doch, natürlich, Schall kann auch als Nervensäge eingesetzt werden, und man muss nicht weit gehen, um Zeuge zu werden, das nächste Modegeschäft führt die Neuerung womöglich schon.

Als Erwachsener hört man nichts Ungewöhnliches in dieser Dependance einer bekannten Kette auf der Kölner Ehrenstraße, nur das übliche Gedudel. ... Kim, 16, ist dagegen schwer genervt:

Also ich höre ein ganz lautes Piepen in meinem Ohr, und das tut richtig weh, und als ich aus dem Laden raus ging, war es nicht mehr zu hören, Das heißt, dass ich mir das nicht eingebildet habe.

Das Piepen ist auch nicht eingebildet. Das Spektrometer des Audioprogramms zeigt in der Ladenatmosphäre eine große Lautstärke bei 20 Kilohertz - da hat jemand einen Hochtöner voll aufgedreht. Zwanzig Kilohertz sind für Erwachsene nicht mehr wahrnehmbar, für junge Leute schon, schmerzhaft. Wenn man die Abspielgeschwindigkeit dieser Aufnahme um den Faktor sechs absenkt, kann es jeder hören.

Diese "Frequenzwaffe", wie es in der Presse heißt, ist in England erdacht worden - viel Intelligenz war dafür nicht vonnöten, eher Schamlosigkeit. Sie soll Jugendliche davon abhalten, sich einfach so in den Läden herumzudrücken, in den Klamotten zu wühlen, ein Chaos zu hinterlassen und so fort. Das ist tatsächlich ein Problem, andere Klamottenketten aber lösen das mit mehr Personal. Die Kids sollten sich merken: Der Pfeifton wird ganz bewusst gegen sie eingesetzt, also: Einfach nicht mehr hingehen, wo das zu hören ist, auch Jahre später nicht, wenn man den Ton nicht mehr wahrnimmt.

Samstag, 15. April

Das 17. Bundesland

Wenn man auf der RTL-Seite www.wetter.de das Deutschland-Wetter angucken will, wird gleich Malle miteingeblendet.

Freitag, 18. November

Bei Philips Simplicity gibt's echt nette Sache zu begutachten. Trendige Future-Produkte, wie etwa ein Kernspintumorgraphen, bei dem der Patient selbst wählen kann, welche Welt um ihn herum entstehen soll, während die Strahlen seinen Körper durchbohren. Wie genau das funktionieren soll, steht da aber leider nicht.

In der Zeit steht die Woche auch ein interessanter Artikel über die fiesen Arbeitsbedingen bei ALDI, LIDL et.al.

Morgen ist Bockbier-Anstich im Feierling. Mal gucken, dass ich da hin komme.

Hey, ein Springbrunnen...
0-1020-544111-00

Mittwoch, 16. November

Verwirrt

Kafka ist ja schon toll, auch die Erzählung "In der Strafkolonie". Ich habe die Geschichte morgens in der Straßenbahn gelesen. In dieser Situation wird einem bei der Geschichte richtig schlecht. Ich weiß zwar nicht, was mir der Autor damit sagen will, trotzdem eine meiner Lieblingsgeschichten.

Krawalle wohl zu Ende...

Ganz zu Ende. Nein, ein kleiner, tapferer Haufen rechter Politiker leistet weiter Widerstand und versucht den Konflikt am Schwelen zu halten:

Der Fraktionsvorsitzende der rechtsbürgerlichen Regierungspartei UMP, Bernard Accoyer, nannte die „Vielehe” als einen Faktor, der die Unruhen begünstigt habe. In vielen schwarzafrikanischen Familien werde das gesetzliche Verbot der Polygamie mißachtet. ~FAZ

Naja, stimmt ja auch, dass das Zölibat dran Schuld ist, dass so viele Priester auf kleine Kinder stehen.

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